TPP (Drittanbieter)

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TPP (Drittanbieter)

Zugelassener Drittanbieter, der unter PSD2 auf Konten zugreifen oder Zahlungen auslösen darf.

Zwei Rollen: AISP (Kontoinformationen) und PISP (Zahlungsauslösung). Operieren über die Open-Banking-APIs des ASPSP.

Siehe auch


Häufig gestellte Fragen

Was ist ein TPP (Third Party Provider)?
Ein TPP (Third Party Provider, dt. Drittanbieter) ist ein unter PSD2 zugelassenes Unternehmen, das auf Bankkonten zugreifen oder Zahlungen im Auftrag von Kunden auslösen darf – ohne selbst eine Bank zu sein.
Welche Arten von TPPs gibt es?
Es gibt zwei TPP-Rollen: AISP (Account Information Service Provider) – darf Kontoinformationen abrufen, und PISP (Payment Initiation Service Provider) – darf Zahlungen im Namen des Kontoinhabers auslösen.
Wie greifen TPPs auf Bankkonten zu?
TPPs greifen über die standardisierten Open-Banking-APIs der ASPSPs (kontoführenden Banken) auf Konten zu. Diese Schnittstellen sind unter PSD2 verpflichtend bereitzustellen.
Benötigen TPPs eine Lizenz?
Ja. TPPs müssen bei der zuständigen nationalen Aufsichtsbehörde registriert und lizenziert sein (in Deutschland bei der BaFin) und müssen die Anforderungen der PSD2-Richtlinie erfüllen.

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